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Tiroler Führungskraft auch beim Ironman Austria erfolgreich Wolfgang Sommer von Wüstenrot: „Der Ironman vom Pillberg“
Wüstenrot Verk.Dir. Wolfgang Sommer absolvierte am 13. Juli den Ironman Austria in Klagenfurt. Die Herausforderung: 3,8 km Schwimmen, 180 km mit dem Rad und „zum Drüberstreuen“ ein Marathon über 42,195 km. Sommer ließ mit einer ausgezeichneten Gesamtleistung von 11 Stunden, 21 Minuten mehr als 1.600 Teilnehmer hinter sich.
Wir sprachen mit Wolfgang Sommer
Warum und vor allem wie schafft man so eine Herausforderung? Handelt es sich hier um Verrückte oder doch nur um Ver- rückte? Ich glaube, dass jeder dieser Teilnehmer verschiedene Visionen hat. Meine war es zu beweisen, dass man diese enormen Distanzen so bewältigen kann, dass man im Ziel keine gesundheitlichen Probleme bzw. Infusionen braucht (außer dem kühlen Bier, dass mir meine lieben Freunde und Kollegen Johann Soitner, Wolfgang Thaler, Franz Billovits und Günther Feuchtner servierten). Es sollte schon noch der Spaß an der Bewegung vorherrschen. Verrückt heißt ja auch „von sich weg und in sich hinein.“ „Nur wer vollen Einsatz bringt, wird die Grenze seiner Welt durchbrechen, den Sprung durch den Spiegel wagen.“ Auf der anderen Seite wartet aber ein neues Vertrauen in sich. „Wer führen will, muss fühlen.“ Nur wer seine eigenen Grenzen kennt, kann andere bis an ihre Grenzen führen.
Und Ihr Erfolgs-Geheimnis? Ziele beeinflussen dein Verhalten! Dies wurde mir in der 18monatigen Vorbereitungszeit wieder voll bewusst. Wichtig ist dabei, das große Ziel in Teilziele zu zerlegen. Zu wissen, dass man das Ziel schafft – und nicht darüber nachdenken. Es sind unsere Gedanken, die unsere Aktionen mehr beeinflussen als man glaubt. Schon wer den Gedanken hegt, einen schlechten Tag erwischt zu haben, wird verlieren. Das gilt nicht nur im Sport.
Die Zeit: Ich trainiere seit 25 Jahren täglich 1 Stunde (Laufen bzw. Biken). Für einen Ironman ist das zu wenig. Man sollte zusätzlich eine Stunde trainieren. „Die Lösung ist wie immer einfach und deswegen so schwer.“ Für mich bedeutete es eine Stunde früher aufzustehen. Das tägliche Training, bei mir über 18 Monate. Die Motivation, jeden Tag konsequent zu trainieren, muss von innen (intrinisch) kommen (meine Vision).Die eigene körperliche wie mentale Weiterentwicklung beobachten zu dürfen, macht wirklich Spaß (Flow). Das ist nicht nur im Sport so. Ich trainierte alleine. Da ich ein Autodidakt bin – für mich kein Problem. Wobei natürlich ein Training im Verein oder Gruppe sicherlich leichter ist.
Die „Skeptiker“. Man wird ja fast von allen eben als „verrückt“ bezeichnet. Aber genau dies motivierte mich um so mehr. Hier ist es wichtig – konsequent seinen Weg weiter zu gehen. Eine Korrelation zum Berufsleben. Ziele setzen – einfach tun – Ziele erreichen.
Und schließlich der „Kopf“. Man muss nicht nur körperlich in Topform sein, auch das Mentale spielt eine große Rolle! Tugenden, die bereits um sieben Uhr früh beim Startschuss im Strandbad Klagenfurt (Schwimm-Massenstart) gefragt sind. „Die bildliche Vorstellung – in einem guten körperlichen Zustand - mit meiner Enkelin Vanessa durchs Ziel zu laufen – diese Suggestion verwendete ich täglich.
Große Ziele schafft man selten allein, wem möchten Sie danken? Ich habe am 13. Juli mein persönliches Ziel erreicht. Genau wie in meiner Vorstellung. Ein Dank gilt natürliche meinem „Coach“ Gattin Anna Maria, die mir sehr viel Zeit schenkte und vor allem mental unterstützte. Meinen Freunden und Kollegen, die immer an mich glaubten und in Klagenfurt live dabei waren (ein zusätzlicher ungeheimer Motivationsschub). Danke Hans Soitner, Wolfgang Thaler, Franz Billovits, Günther Feuchtner, Manfred Berkmann und Robert Hochmuth sowie Senioren-Triathlon Weltmeister Richard Kirchler! Weiters möchte ich mich beim „Erfinder“ des „Wüstenrot-IronManager“, Vorstandsdirektor Mag. Helmut Köllensperger, für seine moralische Unterstützung bedanken. Vor allem für seinen Weitblick – sodass Wüstenrot das „ mens sana in corpore sang“ wirklich lebt. Auch bei Gen. Dir. Dr. Susanne Riess-Passer, die mir den Startplatz erst ermöglichte.
Mein nächstes Ziel: Meine Erfahrungen weiter zu transportieren. Vielleicht dass dadurch diese einzigartige Emotion im Ziel (unbezahlbar) weitere Menschen, Kollegen und Kunden, erfahren dürfen. Alles ist möglich – einfach tun. Ich lade alle LeserInnen ein, mich bei Bedarf einfach zu kontaktieren! Schreiben Sie mir einfach eine Email, ich freue mich: wolfgang.sommer@wuestenrot.at
So werden auch Sie jetzt noch erfolgreicher Auch bei Wüstenrot gibt´s mit dem „IronManager“ einen besonderen sportlichen Wettbewerb für die MitarbeiterInnen. Er ist Teil eines umfangreichen Gesundheitsprogrammes. Damit und mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, mit gleichen Einkommen und Karrierechancen für Frauen und Männer schafft die Unternehmensleitung die Voraussetzungen für ein optimales Arbeitsklima. Profitieren auch Sie davon! Wüstenrot startet jetzt eine Job-Offensive für engagierte Tirolerinnen und Tiroler. Mehr Infos unter der Hotline: 057070 456
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